PERSONAL

Shopping: AllSisters sexy eco swimwear

In den letzten Jahren entstehen zahlreiche Labels, die versuchen die Modeindustrie durch nachhaltige Materialien und faire Produktionsbedingungen zu revolutionieren. Diese Labels versuchen dem nicht enden wollenden Kreislauf von Materialverschwendung, Umweltverschmutzung und Ausbeutung ein Ende zu setzen. Sie bieten uns Endverbrauchern die Möglichkeit umweltbewusst zu konsumieren und den Wandel in der Modeindustrie durch unsere Kaufentscheidungen aktiv mit zu beeinflussen. Diese Art von Mode nennt sich green, eco, sustainable oder slow fashion.

Durch den Blog habe ich mich viel mit nachhaltiger Mode auseinandergesetzt. Dabei musste ich feststellen, dass die Kategorie „sexy“ im nachhaltigen Bereich fast völlig abwesend ist. AllSisters ist mit seinen ultra heißen Swimsuits und Bikinis jedoch eine Ausnahme unter den grünen Labels, die beweist: Öko kann sehr wohl sexy sein. Das Label macht Bademode für sportliche, umweltbewusste Frauen, die aus 78% recyceltem Polyamid und 22% Elastan besteht. Dabei haben die Stoffe mit welchen das Label arbeitet das Made in Green by OEKO-TEX® Zertifikat, welches belegt dass sie auf schädliche Komponenten geprüft wurden, sowie auf umweltschonende Art und zu fairen Produktionsbedingungen hergestellt sind. Weiterlesen

Outfit

Ich war vor kurzem in Barcelona, wo ich ein paar Tage Urlaub gemacht habe. Dieser Post ist im Duschbereich meines Hostels dort entstanden. Ich finde Fliesen sind fotogen und nehme sie gerne als Motiv. Zum Glück war nie jemand im Badezimmer, als ich dort zugegen war. So konnte ich mich mit meiner Kamera austoben.

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Die kurze Geschichte meiner Fliegerjacke

In den letzten sechs Jahren, sprich seitdem ich gebrauchte Kleidung trage, ist es mir noch nie passiert, dass ich einen Hinweis auf den vorherigen Besitzer meiner Klamotten erhalten habe, außer ich habe sie direkt bei ihm gekauft. Es ist nie passiert bis ich diese Lederjacke fand. Weiterlesen

Outfit: Jeans on Jeans

Ein Jeanslook, der ins Auge fällt, das ist das einfachste der Welt. Jeans auf Jeans ist eine Kombination, bei der man wirklich fast nichts falsch machen kann. Man braucht nicht einmal Jeansstoffe, die sich farblich ähneln. Ich hätte die dunkelblaue Denim auch sehr gut mit einer hell- statt einer mittelblauen Jeansjacke kombinieren können, der Look hätte trotzdem funktioniert, also keine Scheu bei unterschiedlichen Jeansstoffen!

Teuer ist das Outfit auch nicht gewesen. Für die Tasche, Jacke, Jeans und das Shirt habe ich insgesamt 10 Euro bezahlt. Wie schön, dass Flohmärkte und Second-Hand-Läden in Deutschland so weit verbreitet sind. So, dass man eigentlich überall günstig, nachhaltig und exklusiv shoppen kann. Denn Klamotten, die Menschen Jahrelang getragen haben, die sich aber dennoch in einem so guten Zustand befinden, dass sie weiterverkauft werden können, müssen ja eine Topqualität haben. Oft sind Vintage Klamotten aber auch noch quasi ungetragen. Jeansjacken sind ein gutes Beispiel dafür, wie sehr es sich lohnt gebrauchte Kleidung zu kaufen. Weiterlesen

Outfit: Vintage Vibe

Ich muss gestehen: kuschelige Sonntags-Outfits sind mir die liebsten. Bei aller Bequemlichkeit hatte ich gestern dennoch das Bedürfnis mich weiblich zu fühlen, deshalb habe ich zu der lockeren Hose ein enges, schulterfreies Longsleeve kombiniert. Hose, Tasche und Jacke habe ich aus meinem lieblings Second Hand Laden. Ich würfle oft Teile aus den 80ern, 90ern und heute zusammen. Ich mag das. Manchmal fühlt man sich ein bisschen wie eine Filmfigur, wenn man die originalen Schnitte früherer Jahrzehnte trägt. Gestern war beispielsweise Juliette Binoche in „Drei Farben: Blau“ mein Stilvorbild. Ich wollte einen lockeren, schlichten Look mit einem femininen touch, den ich mit der Kombination der drei Ketten noch etwas aufgepeppt habe. Weiterlesen

Outfit: Bauchfrei und dicke Boots

Dies ist der zweite Post über meinen persönlichen Stil und wie ihr sehen könnt, trage ich bauchfrei. Das wird mit Sicherheit öfter so sein, denn ich liebe es meinen Bauch zu zeigen, auch im Winter! Zum Glück ist es gerade en vogue sich Pullis um die Hüfte zu binden. Erstens betont das schön die Figur und somit auch den bauchfreien Look, zweitens wärmt es den Bauch und drittens kann man den Pulli einfach anziehen, sollte es doch mal zu kalt werden. So können auch Bauchfreiliebhaberinnen (was für ein Wort) ganz entspannt ihre Linie weiter fahren, trotz der Kälte.

Ein weiteres Element, das unadingbar zu meinem Stil gehört sind klobige Boots. Fette, massive Schuhe auf denen man das Gefühl hat feste, entschlossene Schritte zu machen. Mit meinen Vagabonds, die ihr auf den Bildern seht oder meinen Dr.Martens, fühle ich mich immer ein bisschen stärker als sonst, allein aufgrund ihrer Robustheit. Am liebsten kombiniere ich sie mit Skinny-Jeans, so kommen sie noch besser zur Geltung.

Outfit Details: Schuhe: Vagabond/ Hose: Zara/ Schal: Handgestrickt von Oma/ Pullover: Vintage/ Croptop: H&M/ Parker: Vintage von Kemper/ Rucksack: Koolertron

Fotos: Florian Franze

Outfit: Herbstfarben

Der Herbstanfang in diesem Jahr ist lau und sonnig. Perfekt für warme Shoots welche die Farbenpracht der Jahreszeit zur Geltung bringen. Denn das ist es doch, was wir alle am Herbst lieben oder? Die kräftigen Braun-, Gelb- und Rottöne an den Bäumen, die bunten Laubhaufen auf dem Boden, der mit dem Wind spielende Blätterregen. Dieser erste Herbstlook ist inspiriert von all dem, denn die Jahreszeit lädt quasi dazu ein sich entsprechend den Farben der Natur zu kleiden. Braun existiert neben schwarz und grau ohnehin in jedermanns Schrank und bordeaux spätestens seit vorletzten Winter auch.

In diesem Outfit gibt es übrigens eine Zusammenstellung, die ich empfehlen kann. Eine Jacke oder Weste mit einem großen Kragen unter eine Jacke mit einem kleinen oder keinem Kragen ziehen. Das ergibt vor allem bei Leder unter Jeans oder umgekehrt eine sehr schöne Optik, funktioniert hier bei der braunen und violetten Jacke jedoch auch hervorragend.

Outfit Details: violette Jacke, Tasche, Jeans (Joop), Top, Gürtel: Vintage/ Braune Jacke: Bershka/ Stiefel: Marc

Fotos: Tim Plagemann