ART

Eylul Aslan an deiner Wand 

Ein Blick auf stilinstallation.com lohnt sich nicht nur, um nachhaltige Labels zu entdecken, sondern auch, wenn du keine Lust mehr auf Ikea Bilder an deiner Wand hast und nach etwas frischem, individuellem suchst. Alle Künstler, die ich hier vorstelle, sind jung, treffen ästhetisch, bzw. thematisch den Nerv der Zeit und verkaufen ihre Arbeit online.

Lass uns heute einen kurzen Blick auf Eylül Aslan werfen. Einer in Berlin lebenden Fotografin, die sich durch ihre minimalistischen, lichtdurchfluteten Motive kennzeichnet.

Eylül hat sich unter anderem auf Aktfotografie spezialisiert. Da es in ihrer Heimatstadt Istanbul schwierig war Modelle für Akt Shootings zu finden, war die Mitte 20-jährige mehr oder minder gezwungen immer nur Körperteile, jedoch nie eine ganze Person abzubilden. Obwohl sie mittlerweile lange in Berlin lebt, hat sie dieses Stilmerkmal beibehalten. Sie deutet Nacktheit demnach viel mehr an, als sie wirklich abzubilden.

Eylül möchte den Betrachter ihrer Bilder zum phantasieren anregen. Deswegen lässt sie ihre Modelle häufig merkwürdige Posen einnehmen, fügt Gegenstände ins Bild ein, die absurd wirken, Fragezeichen aufwerfen.

„Meine Themen sind oft verschleiert, da diese Verschleierung zu Mysterium und Merkwürdigkeit führt und ich beide Aspekte in meiner Fotografie sehr schätze. Ich mag es, Leute zum Wundern und Vorstellen zu bringen, statt ihnen den „leichten“ Weg anzubieten. Es macht Spaß, die Zuschauer Teil von dem werden zu lassen, was ich tue, sie ihre eigenen Geschichten ausdenken zu lassen.“ – Eylül Aslan im Art Magazin

Die Fotografin hat, nachdem Sie ihre Arbeit erstmals auf Tumblr geteilt hat, in kurzer Zeit eine große Followerschaft bekommen. Die deutsche Kunstszene hat sie mit offenen Armen empfangen und seitdem sie in Berlin lebt ist sie von vielen namhaften Magazinen gefeatured worden. Bei Art, Renk  und Freunde von Freunden findet ihr gute Interviews mit ihr.

„Hinter jedem meiner Bilder verbirgt sich eine Geschichte, die ich versuche zu vermitteln. Allerdings möchte ich auch, dass der Betrachter sich das Bild anschaut und sich seine eigene Geschichte dazu ausdenkt. Die Fotografie war damals für mich eine Möglichkeit, um aus der Realität zu entfliehen. In der türkischen Gesellschaft muss man sich an gewisse Normen anpassen, sonst wird man direkt in bestimmte Schubladen gesteckt. Besonders als Frau ist es schwer sich frei zu äußern und zu handeln.“ – Eylül Aslan im Renk Magazin

Mehr von Eylül Aslans Werk, sowie Ihren Shop findet ihr auf Ihrer Website.

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Voguing Diven

I am voguing bitch. Irgendwoher kennen wir alle diesen Spruch. Aber woher? Voguing ist ein Tanzstil, der in der New Yorker Schwulenszene der 80er Jahre entstanden und nach der Modezeitschrift Vogue benannt ist. Beim Voguing dreht es sich einerseits um modelhaftes Posing, andererseits besteht der Tanz aus schnellen, linearen Bewegungen und HipHop Elementen.

In Deutschland gibt es Voguing erst seit wenigen Jahren. Dennoch erfreut sich der Tanzstil immer weiter wachsender Popularität.

Ich habe in der Filmwerkstatt Düsseldorf einen Kurzfilm gedreht, bei welchem ich gemeinsam mit meinem Projektpartner Patrick Krenz zwei Voguing Tänzerinnen aus Düsseldorf porträtiert habe. In sieben Minuten erzählen uns die Mädels vom Leben als professionelle Tänzerin, verraten und wie Voguiung sie verändert hat und zeigen uns vor allen Dingen, wie sie sich bewegen können. Klicke auf „weiterlesen“, um dir das Video anzuschauen.  Weiterlesen

Maria José Carlier produces the sickest shirts i’ve seen on Instagram this year. 

Time to honour the best illustration artist of the year: Maria José Carlier.

Geometry, landscape, moving bodies, pastel colours, thin lines, minimalism. These are the characteristics of Maria José Carliers work.

And the best about it is: She prints her motivs on Shirts! Best thing i’ve seen in an ocean of the same looking shirts this year. Check out her website here.

Or click the black illustrations to read the short backroundstory of every pic. Told by the artist herself.

 

 

The story behind the image: Laura Berger

Laura Berger is one of my current favorite illustrators and artists. Her illustrations tell stories of joy. Through her soft forms and colour compositions her art manages to calm me down, whenever I look at it. Laura Bergers work is about spirituality, inner peace, nature, femininity. I selected three of her artworks and she gave us brief backround stories about them. Click the gallery to read what she has to say about the following illustrations.

For more of Laura Berger’s Art click here. You can shop her prints here.

The story behind the image

The story behind the image is a new row on the blog, in which artists tell us what they want to share about their artworks.

Differently from the rest of the blog, this row will be written in english. I am becoming more and more secure with that whole blogging thing, so I am trying to take a step further and try something new.

We’ll start with Mr. Donald Sanger, a young illustrator whom I found on Instagram. I like his work because he shows big people who are relaxing, having sex, are eating unhealthy. Just as many of us do. He depicts them as normal as everyone else is and does it in a humorous way.

At least that is what I see in his work. You may see irony or criticism, that is what I like about Dons art, too. It allows many ways of reading, although the motives are not abstract. He, in any case, claims that he simply likes to draw big people. Click the gallery and let’s see what he has to tell us about the four illustrations below.

For more of Mr. Donald Sangers art click his tumblr or Instagram

Wer-Haus: Abhängen in Barca

Ich war bis vorgestern für etwa eine Woche in Barcelona. Dort habe ich eine Entdeckung gemacht, die ich hier Teilen möchte. Dieser Post soll jedoch kein Reiseführer durch eine Stadt werden, die ich selbst kaum kenne. Ohnehin ließt niemand einen Mode- und Kunstblog um sich auf seine Barcelona-Reise vorzubereiten. Dafür gibt es genug andere Informationsquellen und von Ortskundigen geschriebene Guides. Von einer Sache, die Ortsungebunden ist, habe ich jedoch mit Sicherheit Ahnung. Wie Orte aussehen, an denen sich Kunstliebhaber, Kreative und andere fancyge Menschen gerne herumtreiben. Wenn du dich als solcher fühlst und keinen Bock hast an den klassischen Touristen-Sposts abzuhängen, dann möchte ich dir für deine nächste Reise nach Barca eine ganz bestimmte Location ans Herz legen, die dein Hipster-Herz höher schlagen lässt. Weiterlesen

Kunst: Sehen und Gesehenwerden im me Collectors Room

Ich habe letzte Woche meine beste Freundin in Berlin besucht und wir haben es uns richtig gut gehen lassen. Lange gefrühstückt, Second Hand geshopt, Nächte durchgequatscht, im Sisyphos getanzt und noch viel mehr Schabernack getrieben. Mitunter haben wir uns zwei Ausstellungen im me Collectors Room angeguckt, von denen ich euch hier kurz erzählen möchte, da sich ein Besuch dort aus mehreren Gründen lohnt. Weiterlesen

Santigolds‘ neues interaktives Video

Der neue Song von Santigold „I Can’t Get Enough Of Myself“ ist eine quietschbunte feel-good Satire auf den narzisstischen Zwang unserer Gesellschaft. Dabei hat die Künstlerin eine echte Neuheit in ihr Video einfließen lassen. Der Zuschauer wird durch einschalten seiner Webcam Teil davon. Das macht nicht nur Riesenspaß, sondern unterstreicht auch die Aussage des Songs, denn man selbst taucht immer an diesen Stellen auf, an welchen eigentlich Santigolds` Spiegelbild oder Plakate von ihr erscheinen sollten. Es dreht sich um Selbstdarstellung und Selbstvermarktung doch gleichermaßen um Selbstbewusstsein. Weiterlesen

„Im Rahmen“: Irini Mavromatidou stellt aus

Um den allsonnabendlichen Streifzug durch die Nacht einzuleiten, lohnt sich heute ein Besuch im Lokomov, auf der Augustusburgerstraße 102 in Chemnitz. Irini Mavromatidou lädt zur Vernissage ihrer Ausstellung „Im Rahmen“, auf der ihre aktuellen Arbeiten zu sehen sein werden. Die Künstlerin in bester Laune, auf einer ihr gewidmeten Veranstaltung: Ein Phänomen, das ich nur ans Herz legen kann. Doch was ist die Idee der Ausstellung? Und wer ist die Künstlerin, die sich dahinter verbirgt?

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Streetart und urbane Transformation: Das Projekt „Le M.U.R.“ in Mulhouse

Mitten im Zentrum von Mulhouse  gibt es eine unscheinbare Seitenstraße, die von der zentralen Einkaufsstraße abgeht. Hier gibt es ein nettes Lokal, dass für sein Weinangebot bekannt ist. Aber das nur am Rande. Was ich eigentlich schreiben wollte ist: Hier gibt es eine Mauer, auf der jeden Monat ein neues Streetart-Gemälde entsteht. Dabei handelt es sich um ein Projekt namens „Le M.U.R.“. Der Verein Epistrophe, der das ganze in die Wege leitet, besteht aus einer kleinen Gruppe kunstvernarrter Menschen, die schon Inti und Borondo nach Mulhouse geholt haben, einen Teil der Crème der la Crème der globalen Streetartszene also.

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