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BETON CIRE x STILINSTALLATION 

Der Hut, den ihr auf meinem Kopf seht ist eine Mischung aus Cap und Seemannsmütze. Wie geil ist das denn? Ich war sofort besessen von dem Ding, als ich ihn im Voo Store sah.

Um so schöner, dass jetzt eine Kooperation mit Beton Cire zustande gekommen ist. Teile zu tragen, sie sonst keiner hat ist doch das, was am meisten Spaß macht an Mode, oder?

Hier und hier gibt es die schönen Dinger zu kaufen:

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Luft zum atmen

Seit dem ich in Berlin wohne, habe ich vielmehr das Bedürfnis hinaus in die Natur zu gehen, den Menschenmassen zu entfliehen und die stickige Luft der U-bahn gegen den Duft des Waldes auszutauschen. Früher habe ich mich bei Kurztrips für Städtereisen interessiert. Seit diesem Jahr ist dieses Interesse durch das Verlangen ersetzt worden, an einem Hang zu sitzen und auf Berge zu gucken. Oder an einem Ufer den Sonnenaufgang zu sehen. Oder durch das Dickicht des Waldes zu laufen und das Knacken der Äste unter meinen Füßen zu spüren.

Hier auf den Bildern seht ihr mich in Bad Saarow in Brandenburg, wo ich das erste Mal ganz bewusst in den Wald gefahren bin und dort zwei Tage mit meiner besten Freundin verbracht habe.

 

Alle Teile sind Vintage.

Neue Frise, neuer Mensch?

 

Kennt ihr das, wenn ihr scheinbar ohne Grund richtig mies gelaunt, gar am Boden zerstört seid? Meistens steckt doch irgendein tiefer sitzendes „Problem“ hinter derartigen Tiefs. Aber dennoch überkommen sie einen manchmal wie aus heiterem Himmel. So ging es mir kurz bevor ich mir die Cornrows zulegte. Ich saß einen ganzen Tag lang heulend im Bett und wusste nichts mit mir anzufangen.

Schließlich habe ich mich aufgerafft und bin in den Afro-Shop, um mir diese Frisur machen zu lassen. Das tat übrigens weh wie Hölle. Doch danach habe ich mich – erstmal – gefühlt wie ein neuer Mensch. Durch die Ablenkung? Durch das neue Aussehen? Ich weiß es nicht. Das Tief hat mich ein paar Stunden später dennoch wieder eingeholt. Die Besserung war von kurzer Dauer. Die Methode mit der Frise war wohl doch nicht so effektiv.

Also bin ich zu Marina gefahren. Meiner besten Freundin. Mit ihrer Gesellschaft ging es mir dann endgültig besser. Ich glaube im Leben ersetzt nichts den positiven Einfluss, den unsere liebsten Menschen auf uns haben. Kein Geld, keine schöne Wohnung, kein Erfolg und keine neue Frisur. Wann immer ich die höchsten Glücksgefühle empfinde, ist ein Abend oder Tag mit Menschen voraus gegangen, die ich gern habe. Und deswegen ist einer meiner wichtigsten Schlüssel zum Glück: Zeit mit echten Freunden. Zeit mit der Familie. Das ist mir viel wichtiger als – zum Beispiel – Zeit in meine Karriere zu stecken. Dann lege ich lieber keine Karriere hin, wenn ich dafür mehr Zeit mit meinen Freunden habe.

Diese Bilder sind übrigens bei einer Fashionweekparty entstanden. Das war so ein Abend, an dem ein kurzer Griff in den Schrank gereicht hat, um das perfekte Outfit zu kreieren. Und das besteht in dem Fall komplett aus Second Hand Klamotten. 🙂 Ganz anders als ein paar Tage zuvor, habe ich mich hier gefühlt, wie eine junge Göttin. Nun, das Leben als Sprunghafter Mensch ist viele Dinge, aber nicht langweilig.

Outfit

Eine kurze Geschichte ohne Anfang und ohne Ende. Anfang: Die Sonne prallt auf die weiße Außenwand des Bauhausarchivs. Es ist warm. George und ich betreten, immer noch halb betäubt vom Vorabend, das Gelände und nähern uns dem hellen Komplex. Die Geometrie der Anlage bannt mich. Das Zusammenspiel von grau und weiß, die Reflexion der Sonne. Der Weg dorthin hat sich jetzt schon gelohnt.

Meinen Mantel habe ich in einem kleinen Vorort von Mulhouse in Frankreich bei einer alten Dame gekauft. Er besteht aus einem sehr robusten Hemdstoff und Hand kein Futter. Die alte Dame war sehr klein und dünn. Sie trug mit ihrem Alter dennoch spitze Schuhe mit pfennig Absätzen und verkaufte mir neben diesem Mantel eine Versace Jeans. Alles zusammen für 3 Euro.

Im inneren des Gebäudes zwinge ich mich durchs Museum. Die Menschen um mich herum, eine magere Ausstellung und mein vertrockneter Schädel haben sich zusammen getan, um mich zu ärgern. Zu alledem ist George auch noch total ambitioniert. Das ist wohl der anstrengendste Ausstellungsbesuch den ich seit langem hatte. Die Ruhe des weiß-grauen Vorhofes aber, die habe ich festgehalten. Ende.

Street

Backstage at the Tobias Birk Nielsen show

Urban soldiers are prepared for the apokalypse. This is how Tobias Birk Nielson’s A/W17 collection looks for me. It is very wearable though and maybe that is why I like it so much. Matrix 2017 brought to our streets. Signature colors: white and grey.For more pictures of the autumn/winter collection 2017 by Tobias Birk Nielson check out his website.

Street – Halle am Berghain

Backstage at Maison Mason

The Berlin Alternative Fashionweek 2017 took place at Halle am Berghain last Weekend. I had the pleasure to take behind the scene pics of Maison Mason by Designer Patrick Mason. It was super fun being in the middle of his preparations and I am happy to share with you the moments right before the show.

Everyone was a bit hectic, of course, because of the time pressure but excited about the closer coming start of the show, at the same time. The models where talking loudly to one another, they where dancing and making fun and having a good time, while they where getting dressed and styled. Patrick was focused on his work though, but always having a little, warm smile on his face. The vibe behind the scene was focused on the one, playful and exciting on the other hand.

Every model that he selected and every figure that Patrick created, with his looks, was a special character. An unique persona. A small, a very tall, a guy with lots of muscles and another rather ugly type. Then a girl. Lot’s of tattoos next to dark and clean skin. What connected them where the colours and forms of the designs. A characteristic of his line where the high waisted pants for men, as well as the very long belts and the bell-bottoms. The colours where held in beige, khaki, purple and orange.

Click here to see more of Patrick Mason and his work.

Design: Susann Bosslau

Susann Bosslaus‘ Designs sind von einem außerirdischen Planeten, der komplett mit Wasser bedeckt ist. Auf dem die Menschen nicht von A nach B laufen, sondern sich durch die Atmosphere beamen. Ihre Städte sind riesige, schwebende Kugeln und da all die Ressourcen des Planeten unter Wasser liegen, hat sich Neopren dort, wie Baumwolle bei uns, zum beliebtesten Bekleidungsmaterial entwickelt. Marina, Alex und ich haben den futuristischen Susann Bosslau Designs ein bisschen Straßenflair verpasst und sie in die Plattenbausiedlung Gropiusstadt entführt.

Vielen Dank an Marina Schuberth fürs mitmachen, Alex Kleis für die Fotos und Susann Bosslau für die rote Neoprenjacke, das pastel-rosane Melonenkleid und das aus Papier bestehende T-Shirt, welches Marina in dieser Strecke trägt.

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Preview Etwog Bags

Danke an Marina für die Fotos, David für das bereitwillige Mitmachen bei der Umsetzung des Shoots und Etwog Bags für die geile Tasche! Das gute Ding gibt es online leider noch nicht zu kaufen. Aber sobald der online Shop launcht werdet ihr die ersten sein, die es erfahren. So lange könnt ihr euch die Auswahl der Taschen hier anschauen.

Where my Vintage lovers at?

Diese Bilder sind auf der VinoKilo Installation und Aftershow entstanden. VinoKilo ist ein Start Up, dass Vintage Sales organisiert, auf denen handverlesene Teile zum Kilopreis angeboten werden. Diese Veranstaltung hat mich sehr angesprochen. Wohl am meisten von allen Shows, die ich gesehen habe. Weil ich wusste, dass ich hier auf Leute treffen werde, welche die gleiche Philosophie teilen wie ich. Nämlich, dass man genau so on Fleek sein kann, genau so cool und up to date wie alle anderen, wenn man sich nicht den Trends der Modeindustrie unterwirft, sondern Klamotten aus der Vergangenheit trägt.

Auf dem letzten Bild seht ihr, mittig plaziert, drei Personen des VinoKilo-Teams. Es sind Doyel (Creative Director) Neil, und Fabian (von links nach rechts) und ihr findet sie auf Instagram unter @doyeljoshi, @neilobalser und @streetlifedxb.

Der nächste VinoKilo Vintage Sale findet am 25.02 in Nijmegen, Niederlande statt. Mehr Informationen findet ihr hier.

Esther Perbandt. Ein Bericht zur Show

Es gibt so viel zu erzählen über Esther Perbandt und ihre Show am vergangenen Dienstag. Von der Inszenierung, über die Mode, die Gäste, die Stimmung bis hin zur Location. Bei Esther Perbandt ist alles ein bisschen anders, als auf den anderen Schauen.

Fangen wir bei den Gästen an. Wenn man sich Fotos der großen Modeschauen in Paris, Mailand oder London anschaut, dann bekommt man den Eindruck, dass die Gäste sich dem Stil der Show anpassen. Bei Gucci wird Gucci getragen, bei Chanel eben Chanel. Weiterlesen

Outfit

Tag eins auf der Fashionweek: Auf den Bildern seht ihr mein Outfit von Dienstag und Abend. Die Jacke ist ein Vintage Stück von KingKong Vintage, einem Second Hand Store in Berlin Friedrichshain. Das Teil gibt es dort noch, aber ihr wisst wie es bei Second Hand ist, wer zu erst kommt, malt zuerst. 😉

Es lohnt sich jedoch in jedem Fall dort vorbei zu schauen, lasst euch das von einer Vintage Expertin gesagt sein. Die Auswahl ist top und entspricht den aktuellen Trends, außerdem werden die Klamotten zu wirklich humanen Preisen vertrieben, was bei Vintage nicht immer selbstverständlich ist. Eine kleine online Auswahl der Klamotten gibt es auf Facebook.

Die Stylesquad findet ihr auf Instagram unter @tender_chicken.

Obectra is F*ck

Obectra ist ein Label aus Berlin, das wie kein anderes zur Zeit das Nachtleben der Stadt repräsentiert. Es ist beeinflusst von hemmungslosen Fetischparties im Kitkat und nicht enden wollenden Berghain-Nächten. Anlässlich der Berlin Fashionweek habe ich mich mich Blaz Cuk, dem Kopf hinter Obectra getroffen und mit ihm über Stil, die Modeindustrie und das Berliner Nachtleben gequatscht. Das Interview findet ihr, wenn ihr unter der Galerie auf „weiterlesen“ klickt.

Tell me what Obectra is about.
Blaz: Obectra is inspired by the nightlife of Berlin. Weiterlesen

Outfit

Processed with VSCO with c8 preset
 


Ich war vor kurzem meinen guten Freund Florian in Leipzig besuchen. Bei einem Spaziergang auf dem eindrucksvollen Gelände der Spinnerei Leipzig sind diese Bilder entstanden. In dem ehemaligen Industriekomplex befinden sich zahlreiche Galerien, Ateliers und andere Kunst- und Kulturprojekte.

Florian hat mir diese über-freshe Vintage Trainingsjacke geliehen, da er sie derzeit nicht trägt. Viel geiler als Geld für eine neue Jacke auszugeben, die nach einiger Zeit nur Platz im Schrank wegnimmt, finde ich. Sharing is caring Leute, es macht Spaß, ist umweltfreundlich, gut für den Geldbeutel und den Platz im Schrank.

Eylul Aslan an deiner Wand 

Ein Blick auf stilinstallation.com lohnt sich nicht nur, um nachhaltige Labels zu entdecken, sondern auch, wenn du keine Lust mehr auf Ikea Bilder an deiner Wand hast und nach etwas frischem, individuellem suchst. Alle Künstler, die ich hier vorstelle, sind jung, treffen ästhetisch, bzw. thematisch den Nerv der Zeit und verkaufen ihre Arbeit online.

Lass uns heute einen kurzen Blick auf Eylül Aslan werfen. Einer in Berlin lebenden Fotografin, die sich durch ihre minimalistischen, lichtdurchfluteten Motive kennzeichnet.

Eylül hat sich unter anderem auf Aktfotografie spezialisiert. Da es in ihrer Heimatstadt Istanbul schwierig war Modelle für Akt Shootings zu finden, war die Mitte 20-jährige mehr oder minder gezwungen immer nur Körperteile, jedoch nie eine ganze Person abzubilden. Obwohl sie mittlerweile lange in Berlin lebt, hat sie dieses Stilmerkmal beibehalten. Sie deutet Nacktheit demnach viel mehr an, als sie wirklich abzubilden.

Eylül möchte den Betrachter ihrer Bilder zum phantasieren anregen. Deswegen lässt sie ihre Modelle häufig merkwürdige Posen einnehmen, fügt Gegenstände ins Bild ein, die absurd wirken, Fragezeichen aufwerfen.

„Meine Themen sind oft verschleiert, da diese Verschleierung zu Mysterium und Merkwürdigkeit führt und ich beide Aspekte in meiner Fotografie sehr schätze. Ich mag es, Leute zum Wundern und Vorstellen zu bringen, statt ihnen den „leichten“ Weg anzubieten. Es macht Spaß, die Zuschauer Teil von dem werden zu lassen, was ich tue, sie ihre eigenen Geschichten ausdenken zu lassen.“ – Eylül Aslan im Art Magazin

Die Fotografin hat, nachdem Sie ihre Arbeit erstmals auf Tumblr geteilt hat, in kurzer Zeit eine große Followerschaft bekommen. Die deutsche Kunstszene hat sie mit offenen Armen empfangen und seitdem sie in Berlin lebt ist sie von vielen namhaften Magazinen gefeatured worden. Bei Art, Renk  und Freunde von Freunden findet ihr gute Interviews mit ihr.

„Hinter jedem meiner Bilder verbirgt sich eine Geschichte, die ich versuche zu vermitteln. Allerdings möchte ich auch, dass der Betrachter sich das Bild anschaut und sich seine eigene Geschichte dazu ausdenkt. Die Fotografie war damals für mich eine Möglichkeit, um aus der Realität zu entfliehen. In der türkischen Gesellschaft muss man sich an gewisse Normen anpassen, sonst wird man direkt in bestimmte Schubladen gesteckt. Besonders als Frau ist es schwer sich frei zu äußern und zu handeln.“ – Eylül Aslan im Renk Magazin

Mehr von Eylül Aslans Werk, sowie Ihren Shop findet ihr auf Ihrer Website.