Monat: Januar 2017

Where my Vintage lovers at?

Diese Bilder sind auf der VinoKilo Installation und Aftershow entstanden. VinoKilo ist ein Start Up, dass Vintage Sales organisiert, auf denen handverlesene Teile zum Kilopreis angeboten werden. Diese Veranstaltung hat mich sehr angesprochen. Wohl am meisten von allen Shows, die ich gesehen habe. Weil ich wusste, dass ich hier auf Leute treffen werde, welche die gleiche Philosophie teilen wie ich. Nämlich, dass man genau so on Fleek sein kann, genau so cool und up to date wie alle anderen, wenn man sich nicht den Trends der Modeindustrie unterwirft, sondern Klamotten aus der Vergangenheit trägt.

Auf dem letzten Bild seht ihr, mittig plaziert, drei Personen des VinoKilo-Teams. Es sind Doyel (Creative Director) Neil, und Fabian (von links nach rechts) und ihr findet sie auf Instagram unter @doyeljoshi, @neilobalser und @streetlifedxb.

Der nächste VinoKilo Vintage Sale findet am 25.02 in Nijmegen, Niederlande statt. Mehr Informationen findet ihr hier.

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Esther Perbandt. Ein Bericht zur Show

Es gibt so viel zu erzählen über Esther Perbandt und ihre Show am vergangenen Dienstag. Von der Inszenierung, über die Mode, die Gäste, die Stimmung bis hin zur Location. Bei Esther Perbandt ist alles ein bisschen anders, als auf den anderen Schauen.

Fangen wir bei den Gästen an. Wenn man sich Fotos der großen Modeschauen in Paris, Mailand oder London anschaut, dann bekommt man den Eindruck, dass die Gäste sich dem Stil der Show anpassen. Bei Gucci wird Gucci getragen, bei Chanel eben Chanel. Weiterlesen

Outfit

Tag eins auf der Fashionweek: Auf den Bildern seht ihr mein Outfit von Dienstag und Abend. Die Jacke ist ein Vintage Stück von KingKong Vintage, einem Second Hand Store in Berlin Friedrichshain. Das Teil gibt es dort noch, aber ihr wisst wie es bei Second Hand ist, wer zu erst kommt, malt zuerst. 😉

Es lohnt sich jedoch in jedem Fall dort vorbei zu schauen, lasst euch das von einer Vintage Expertin gesagt sein. Die Auswahl ist top und entspricht den aktuellen Trends, außerdem werden die Klamotten zu wirklich humanen Preisen vertrieben, was bei Vintage nicht immer selbstverständlich ist. Eine kleine online Auswahl der Klamotten gibt es auf Facebook.

Die Stylesquad findet ihr auf Instagram unter @tender_chicken.

Obectra is F*ck

Obectra ist ein Label aus Berlin, das wie kein anderes zur Zeit das Nachtleben der Stadt repräsentiert. Es ist beeinflusst von hemmungslosen Fetischparties im Kitkat und nicht enden wollenden Berghain-Nächten. Anlässlich der Berlin Fashionweek habe ich mich mich Blaz Cuk, dem Kopf hinter Obectra getroffen und mit ihm über Stil, die Modeindustrie und das Berliner Nachtleben gequatscht. Das Interview findet ihr, wenn ihr unter der Galerie auf „weiterlesen“ klickt.

Tell me what Obectra is about.
Blaz: Obectra is inspired by the nightlife of Berlin. Weiterlesen

Outfit

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Ich war vor kurzem meinen guten Freund Florian in Leipzig besuchen. Bei einem Spaziergang auf dem eindrucksvollen Gelände der Spinnerei Leipzig sind diese Bilder entstanden. In dem ehemaligen Industriekomplex befinden sich zahlreiche Galerien, Ateliers und andere Kunst- und Kulturprojekte.

Florian hat mir diese über-freshe Vintage Trainingsjacke geliehen, da er sie derzeit nicht trägt. Viel geiler als Geld für eine neue Jacke auszugeben, die nach einiger Zeit nur Platz im Schrank wegnimmt, finde ich. Sharing is caring Leute, es macht Spaß, ist umweltfreundlich, gut für den Geldbeutel und den Platz im Schrank.

Eylul Aslan an deiner Wand 

Ein Blick auf stilinstallation.com lohnt sich nicht nur, um nachhaltige Labels zu entdecken, sondern auch, wenn du keine Lust mehr auf Ikea Bilder an deiner Wand hast und nach etwas frischem, individuellem suchst. Alle Künstler, die ich hier vorstelle, sind jung, treffen ästhetisch, bzw. thematisch den Nerv der Zeit und verkaufen ihre Arbeit online.

Lass uns heute einen kurzen Blick auf Eylül Aslan werfen. Einer in Berlin lebenden Fotografin, die sich durch ihre minimalistischen, lichtdurchfluteten Motive kennzeichnet.

Eylül hat sich unter anderem auf Aktfotografie spezialisiert. Da es in ihrer Heimatstadt Istanbul schwierig war Modelle für Akt Shootings zu finden, war die Mitte 20-jährige mehr oder minder gezwungen immer nur Körperteile, jedoch nie eine ganze Person abzubilden. Obwohl sie mittlerweile lange in Berlin lebt, hat sie dieses Stilmerkmal beibehalten. Sie deutet Nacktheit demnach viel mehr an, als sie wirklich abzubilden.

Eylül möchte den Betrachter ihrer Bilder zum phantasieren anregen. Deswegen lässt sie ihre Modelle häufig merkwürdige Posen einnehmen, fügt Gegenstände ins Bild ein, die absurd wirken, Fragezeichen aufwerfen.

„Meine Themen sind oft verschleiert, da diese Verschleierung zu Mysterium und Merkwürdigkeit führt und ich beide Aspekte in meiner Fotografie sehr schätze. Ich mag es, Leute zum Wundern und Vorstellen zu bringen, statt ihnen den „leichten“ Weg anzubieten. Es macht Spaß, die Zuschauer Teil von dem werden zu lassen, was ich tue, sie ihre eigenen Geschichten ausdenken zu lassen.“ – Eylül Aslan im Art Magazin

Die Fotografin hat, nachdem Sie ihre Arbeit erstmals auf Tumblr geteilt hat, in kurzer Zeit eine große Followerschaft bekommen. Die deutsche Kunstszene hat sie mit offenen Armen empfangen und seitdem sie in Berlin lebt ist sie von vielen namhaften Magazinen gefeatured worden. Bei Art, Renk  und Freunde von Freunden findet ihr gute Interviews mit ihr.

„Hinter jedem meiner Bilder verbirgt sich eine Geschichte, die ich versuche zu vermitteln. Allerdings möchte ich auch, dass der Betrachter sich das Bild anschaut und sich seine eigene Geschichte dazu ausdenkt. Die Fotografie war damals für mich eine Möglichkeit, um aus der Realität zu entfliehen. In der türkischen Gesellschaft muss man sich an gewisse Normen anpassen, sonst wird man direkt in bestimmte Schubladen gesteckt. Besonders als Frau ist es schwer sich frei zu äußern und zu handeln.“ – Eylül Aslan im Renk Magazin

Mehr von Eylül Aslans Werk, sowie Ihren Shop findet ihr auf Ihrer Website.

Voguing Diven

I am voguing bitch. Irgendwoher kennen wir alle diesen Spruch. Aber woher? Voguing ist ein Tanzstil, der in der New Yorker Schwulenszene der 80er Jahre entstanden und nach der Modezeitschrift Vogue benannt ist. Beim Voguing dreht es sich einerseits um modelhaftes Posing, andererseits besteht der Tanz aus schnellen, linearen Bewegungen und HipHop Elementen.

In Deutschland gibt es Voguing erst seit wenigen Jahren. Dennoch erfreut sich der Tanzstil immer weiter wachsender Popularität.

Ich habe in der Filmwerkstatt Düsseldorf einen Kurzfilm gedreht, bei welchem ich gemeinsam mit meinem Projektpartner Patrick Krenz zwei Voguing Tänzerinnen aus Düsseldorf porträtiert habe. In sieben Minuten erzählen uns die Mädels vom Leben als professionelle Tänzerin, verraten und wie Voguiung sie verändert hat und zeigen uns vor allen Dingen, wie sie sich bewegen können. Klicke auf „weiterlesen“, um dir das Video anzuschauen.  Weiterlesen